EDITH PIAF "Der Spatz von Paris"
Musical von Pam Gems über das Leben von Edith Piaf Termine: Do, 29.7. / So, 1.8. / Do, 5.8. / So, 8.8.2010 Beginn: 20:00 Uhr im Alten Theater ![]() Aufführungsrechte beim Litag Theaterverlag Bremen Deutsch von Angela Kingsford Röhl
Mit:
Michaela Christl - Edith Piaf
Conny Boes - Toine, Marlene, Krankenschwester
Oliver Roitinger - Polizist, Paul, Marcel, Jean, Angelo, Jacko, Theo
Ivaylo Guberov - Pierre (jung/alt), Leplee, Agent, George
Josef Krenmair - Jaques, Boche, Lucien, Manager, Therapeut + Dealer
Evelyn Strasser - Madeleine Christian Höller (Akkordeon)
Regie: Ivaylo Guberov EDITH PIAF Making Of Fotos Fotogalerie |
Eine musikalische Collage über das Leben der einst bestbezahltesten Chansonsängerin des 20. Jahunderts - Edith Piaf. Werkbeschreibung: Süchtig nach Liebe, weltberühmt und von Millionen verehrt, prägte die "Piaf" das französische Chanson, wie keine andere. Erst ihre Männer machten sie von der Pariser Göre zum Weltstar. Ort und Zeit des Geschehens: Paris im 20. Jahrhundert Das Musical "Edith Piaf - Der Spatz von Paris" ist als Schauspiel mit Musik zu verstehen, in dem mitwirkende SchauspielerInnen in bis zu vier Rollen zu sehen und hören sind. Ursprünglich für 3 Frauen und 5 Männer geschrieben (uraufgeführt im Berliner Coupé-Theater, im April 2008) konzentriert sich die Inszenierung in Steyr auf eine kleinere Besetzung - 2 Frauen und 3 Männer - wodurch die Hauptfigur des Stücks, Edith Piaf, noch mehr in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt wird. Die Geschichte des harten Kampfes einer Frau, gefangen zwischen Liebe, Sehnsucht und Leidenschaft - durch ihr Leben begleitet von ihrem Manager, dem Geliebten, dem Ehemann, sowie dem Entdecker. Mittels (Bild-) Projektionen werden einzelne Stationen bzw. Szenen der Karriere von Edith Piaf auf der Bühne (wieder) zum Leben erweckt. Ein musikalischer Abend, gewidmet der Poesie sowie dem Auf und Ab eines Künstlerinnenlebens. Ein spannendes Theaterstück mit den bekanntesten Chansons der "Piaf", u.a. natürlich mit "Non, je ne regrette rien" - "Ich bereue nichts." Ihr Leben - ihre Lieben Als Édith Gassion geboren, wurde Édith Piaf bereits einige Wochen nach ihrer Geburt von ihrer Mutter Anita Maillard, einer Kaffeehaussängerin, verlassen und wuchs bei ihrer Großmutter mütterlicherseits auf, wo sie beinahe verhungerte. Ihr Vater Louis Gassion, Akrobat (Kontorsionist, d.h. Schlangenmensch) in einem Wanderzirkus, brachte sie 1917 bei seiner Mutter unter, damit seine Tochter wieder zu Kräften kommen konnte. 1919 erkrankte sie an einer Entzündung der Augenhornhaut und erblindete. |
Zwei Jahre später machte ihre Großmutter mit ihr eine Wallfahrt zu Theresia Martin nach Lisieux, wo Édith tatsächlich geheilt wurde. Ab da verehrte sie Theresia ihr Leben lang sehr. Sie war erst sieben, als ihr Vater sie das erste Mal mit auf Tournee nahm. Mit zehn Jahren begann sie auf der Straße zu singen. Édith Piaf wurde stark geprägt vom Alkoholismus ihres Vaters und der Gewalttätigkeit des Milieus, in dem sie aufwuchs. Als 15-jährige verließ sie ihren Vater und zog alleine als Straßensängerin nach Paris. Kurz darauf wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt, der sie als Chanteuse in sein Kabarett holte und ihr den Namen gab, unter dem sie bekannt wurde: „La Môme Piaf" (Kleiner Spatz). Am 11. Februar 1933 brachte sie ihr einziges Kind zur Welt, ihre Tochter Marcelle. Das Kind wuchs bei seinem Vater auf, da Édith Piaf es vorzog, mit Simone Berteaut, einer langjährigen Vertrauten und Freundin, auf Musikveranstaltungen aufzutreten. Marcelle starb im Alter von zwei Jahren an einer Hirnhautentzündung. 1935 nahm die nur 147 cm große Édith Piaf ihre erste Platte auf. Kurz darauf wurde ihr Mentor Leplée ermordet und sie der Mitwisser-schaft an der Tat bezichtigt. Obwohl sie freigesprochen wurde, flüchtete sie in die Provinz und kehrte erst 1937 wieder nach Paris zurück. Piaf starb am 10. Oktober 1963 |




